Lukas 20,17: Was ist ein „Eckstein“ und was kommt durch diesen Vergleich Jesu zum Ausdruck?

Laut dem „Lexikon zur Bibel“ “… sieht man den Eckstein als den Grundstein an, der in den Winkel zweier Mauern gesetzt wird und der dem Fundament Halt gibt“. Dieses Bild für Jesus wird an diversen Stellen aufgegriffen. In Jesaja 28,16 schon heißt es: „Siehe, ich gründe einen Stein in Zion,…, einen kostbaren Eckstein, aufs Festeste gegründet; wer auf ihn vertraut, wird nicht ängstlich eilen.“ In Epheser 2,19-22 lesen wir außerdem: „Also seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, indem Christus Jesus selbst Eckstein ist, in welchem der ganze Bau, wohl zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mitaufgebaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.“ Jesus ist also der Grundstein des Volkes Gottes. Eine andere Bedeutung des Wortes kann aber auch der Abschlussstein eines Gebäudes sein, der es am Ende fertigstellt. Auch diese Rolle nimmt Jesus für die Gläubigen ein, denn seine Wiederkehr wird das Werk Gottes zum Abschluss bringen.

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