2.Thessalonicher 2,6-7:Wie ist deine Auslegung? Wer hält hier wen zurück?

Zurück gehalten wird das Geheimnis der Gesetzlosigkeit. Das Böse in seiner personifizierten Offenbarung durch den Mann der Gesetzlosigkeit betritt noch nicht die Bühne des Weltgeschehens, weil es in Vers 6 ein Was und in Vers 7 einen Welcher gibt, die beide zurückhalten. In der Welt sind also zwei Kräfte am Werk, die sich dem ungebremsten Ausbruch des Bösen entgegenstellen.

Die erste Kraft ist die Gemeinde selbst. Solange sie auf der Erde ist, darf das Böse nicht uneingeschränkt herrschen. Es geht Paulus in 2Thessalonicher 2 ja um die Frage, woran die Thessalonicher erkennen können, dass der Tag des Herrn (= Tag des Gerichts, der mit dem zweiten Kommen des Herrn für seine Gemeinde beginnt) noch NICHT gekommen ist. Und ein Kennzeichen ist die Tatsache, dass der Mensch der Gesetzlosigkeit noch nicht aufgetreten ist. Und sie können wissen, was ihn zurückhält. Es sind sie selbst.

Die zweite Kraft ist eine Person, die durch die Jahrhunderte hindurch die Offenbarung des Geheimnisses der Gesetzlosigkeit aufgehalten hat. Und diese Person ist keine andere als der Heilige Geist, der in den Gläubigen wohnt. Wenn er bei der Entrückung mit den Kindern Gottes diese Welt verlässt, werden sich die Schleusen des Bösen öffnen und der Gesetzlose wird die Menschheit mit Zeichen, Wundern und Lüge verführen.

Alternativ können sich was und wer einfach auf den Text davor zurückbeziehen. Das Was ist dann das Fehlen des Abfalls und der Wer ist dann der Antichrist, der noch nicht erschienen ist.

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